• Patrick Schörg

In fünf Schritten zum perfekten Blog-Beitrag!

Aktualisiert: 23. Okt 2019

Einen guten Blogeintrag zu schreiben ist kinderleicht. Wer es noch nie probiert hat, wird vielleicht skeptisch sein, aber mit dem richtigen Konzept und einer schrittweisen Anleitung wird man mit etwas Übung zum Meister und spart dabei auch noch jede Menge Zeit. Wir haben die besten Tipps und Tricks zur Erstellung eines perfekten Blogeintrags zusammengefasst.


In fünf Schritten zum perfekten Blog-Beitrag!

Um einen Blog sowohl leserfreundlich als auch für Suchmaschinen optimiert zu gestalten, besteht dieser aus fünf Bausteinen:


1. Überschrift

2. Einleitung

3. Kerninformation

4. Details

5. Schluss


Wir starten mit einer starken Überschrift oder Fragestellung und einem ersten einleitenden Absatz. Darauf folgt dann die Kerninformation bzw. Antwort auf die Ausgangsfrage in Kurzform. Schließlich möchte niemand bis zum Ende des Textes warten, um seine Frage beantwortet zu wissen. Um danach weitere wertvolle Informationen zu teilen, folgen in den Details drei bis fünf Unterparagraphen, die ausführlich Zusatzfragen oder einzelne Punkte erläutern.


Abschließen können wir den Beitrag dann mit einem Fazit oder einer Fragestellung / Feedback an die Leser, um auch zur Interaktion und zum Teilen des Beitrags zu animieren. Bei der Länge sollte man darauf achten, dass mindestens 1000 bis 1500 Wörter den Beitrag beinhalten.




Die Vorbereitung


Bereits bevor Du Dir über die Bausteine und alle weiteren Kriterien eines Blogeintrags Gedanken machst, solltest Du Dir überlegen, worüber Du schreiben möchtest und worauf Du hinauswillst. Was ist der wesentliche Inhalt deines Blogeintrags? Welche Aktion soll im Idealfall auf das Lesen des Blogeintrags folgen? Was soll der Leser im Anschluss an die Lektüre tun? Führt das Lesen der Lektüre bereits zu einer Kaufentscheidung?


Vergiss dabei aber nicht das Wichtigste: Ein erfolgreicher Blog dient immer den Usern bzw. Lesern. Das bedeutet, dass wir Fragestellungen beantworten bzw. Informationen liefern müssen, die die User und Leser interessieren und wonach sie fragen. Deshalb macht gerade zum Start des Blogs eine Ausarbeitung der FAQs mit den 10 häufigsten Fragen enorm viel Sinn.


Der Zweck Deines Blogeintrages ist es, in erster Linie, den Leser zu informieren und so den eigenen Stellenwert als Experte zu steigern. Erst in einem zweiten Schritt können die Leser zu einer Handlung bewegt werden. Ganzgleich ob es sich dabei um einen Produktkauf handelt, der dem Leser einen Kommentar hinterlässt, oder einem Link folgt. Ziel kann es auch sein, mehr Follower zu generieren oder eine E-Mail-Liste aufzubauen. Die Handlungen können, je nach Blogeintrag, unterschiedlich aussehen.


Ist der Zweck festgelegt, kannst Du Dich auf die Recherche konzentrieren. Deine Recherche sollte gründlich aber auch effizient sein und Du solltest verschiedene und vertrauenswürdige Quellen zu Rate ziehen. Danach kannst Du abwägen welche Informationen Du in deinem Blogeintrag verwenden möchtest. Mache Dir vorab eine Gliederung, um die wichtigsten Punkte niederzuschreiben und Ordnung in den Text zu bringen. Die Gliederung ist zugleich der Aufbau, der aus den fünf Bausteinen besteht und auf die wir nun näher eingehen möchten.




Die Überschrift


Das Wichtigste zu Beginn ist eine starke Überschrift oder Fragestellung. Die Überschrift oder Fragestellung entscheidet zu rund 80% über Erfolg oder Misserfolg des Beitrags. Sie kann reißerisch, überspannt, ausgefallen oder etwas verrückt sein. Wichtig ist, dass sie das Interesse der Zielgruppe weckt. Sie soll den Leser dazu animieren den Link zu öffnen und Deinen Blogeintrag zu lesen. Du musst eine Überschrift formulieren, die die richtigen Leser anzieht.


Eine Blogüberschrift soll keine Beschreibung des Textes sein, sondern der Beginn des Spannungsbogens. Idealerweise macht eine überzeugende Überschrift Lust auf mehr und leitet das Thema ein. Sehr gut geeignet sind Fragestellungen oder die Ankündigung einer Aufzählung wie z.B. die 5 besten Tipps, die 7 schönsten Variationen, etc..


Zudem sollte zu Beginn des Blogeintrags klar sein, was sich der Leser vom Blogeintrag erwarten kann. Die Überschrift soll verraten worum es geht und welchen Nutzen der Leser vom Artikel hat, ohne schon etwas vom Inhalt preiszugeben. So wird die Neugier der Zielgruppe angekurbelt.


Es gibt unzählige Varianten eine gute Überschrift zu gestalten, wie etwa mit Hilfe von Fragen wie z.B. „Wie schreibe ich den perfekten Blogeintrag?“ oder Listen „7 Gründe, warum Du einen Blog schreiben solltest“ oder mit der Phrase „Wie Sie – Ohne zu“.Hier ein Beispiel dazu: „Wie Du einen Blog schreibst, ohne die gängigsten Fehler zu machen.“ Es gibt viele Vorlagen für die passende Blogüberschrift zu Deinem Thema.




Die Einleitung


Dieser Absatz ist entscheidend, denn er ist die Chance, den Leser für Dich zu gewinnen. Wenn die Überschrift ansprechend war, beginnt der Leser, den Beitrag zu lesen. Doch damit das passiert, muss das gegebene Versprechen des Titels eingelöst werden und zudem der Leser motiviert werden, den Blogeintrag fertig zu lesen oder ihn zumindest zu überfliegen. Dafür gibt es drei Stilelemente, die es beim ersten Absatz zu beachten gilt:


Der Eröffnungssatz: Zu Beginn sollte eine starke Aussage stehen, die den Leser bestärkt und ermutigt, wie etwa „Einen guten Blogeintrag zu schreiben ist kinderleicht.“ Das ist die Erfüllung des indirekten Versprechens der Überschrift.


Das Nutzenversprechen: Was hat der Leser davon, den Blogeintrag zu lesen? Die Einleitung beschreibt das Nutzerversprechen, denn wer den Blogeintrag liest und die Tipps umsetzt, wird lernen, wie man gute Blogeinträge schreibt.


Die Ankündigung: Dem Leser ankündigen, dass er im Laufe des Textes, den versprochenen Nutzen und die versprochene Information bekommen wird. Man könnte auch noch darauf verweisen, dass es gegen Ende des Blogeintrags noch eine Checkliste oder Ähnliches gibt, um die Bereitschaft des Lesers zu erhöhen, bis zum Schluss zu lesen.


Den ersten Absatz kannst Du dir wie eine Art Vorschau vorstellen.Mit ihm machst du dem Leser den restlichen Text schmackhaft. Nimm Dir ein Beispiel an unserem ersten Absatz.




Die Kerninformation


Nachdem der Leser den ersten Absatz hinter sich hat, möchte er nun eine konkrete Antwort, auf die von Dir im Titel gestellte Frage oder auch mehr über das Versprechen wissen, dass Du ihm mit dem Titel gemacht hast. Am besten ist es, du gibst in einem Absatz eine kurze Kernantwort, damit der Leser weiß, was auf ihn zukommt. Es empfiehlt sich, diesen Teil in Fett oder in einer Farbe besonders zu kennzeichnen. Denn er enthält die wesentliche Information, die wir geben möchten. Alles, was die Lesbarkeit und den Informationsgehalt dieses Teils erhöht, ist erwünscht. Hier können wir mit Aufzählungen arbeiten und Fakten präsentieren. Wichtig ist, den Lesern bzw. Usern, unmittelbar und schnell Ihre Frage zu beantworten bzw. die angekündigte Information zu präsentieren. Das erhöht die „Kundenzufriedenheit“ und führt langfristig zu höheren Userzahlen und besserem Google-Ranking.




Die Details


In den Details gibt es dann weiterführende Informationen. Diese werden immer dann besonders oft gelesen, wenn bereits die ersten drei Punkte besonders informativ, spannend oder unterhaltend waren. Du kannst hier drei bis 5 Unterpunkte formulieren, welche sie entweder aus der Kerninformation – wie bei diesem Blogbeitrag – ergeben, oder andere wesentliche oder interessante Informationen bieten.


Bei der Gliederung des Blogbeitrags sind keine Grenzen gesetzt. Wir empfehlen, dass in Abhängigkeit zu den gewählten Themen, jeder einzelne Unterpunkt zw. 200 und 500 Wörtern beinhaltet. Beim Blog besteht jedoch keine Platzbeschränkung und es können beliebig viele Unterpunkte eingebaut werden. So kann der Leser den Artikel überfliegen oder die für ihn interessanten Inhalte zur Gänze lesen. Oft möchten die Nutzer, nicht die Zeit aufbringen, einen kompletten Text zu lesen, daher bieten sich Zwischentitel an, um vom Scrollen eine Möglichkeit zum Wiedereinstieg in den Text zu geben. Gute Zwischenüberschriften sorgen für eine ordentliche Struktur und tragen dazu bei, den Leser wieder in den Text zu ziehen.




Der Schluss


Im Schlussteil kann man noch einmal ein kleines Fazit schreiben, sowie eine Handlungsempfehlung geben oder eine Frage stellen, die zu einer Interaktion führen soll. Hierbei kann es wieder darum gehen, Follower zu gewinnen, die Mail-Liste zu befüllen, eine Umfrage zu starten oder die Leser einfach dazu zu motivieren den Beitrag in den Sozialen Medien zu teilen. Bei den Sozialen Medien sind Plattformen, bei denen Informationen erhalten bleiben, wie z.B. Pinterest oder im Falle von Vlogs YouTube zu bevorzugen.




Zusätzliche Hilfestellungen


Es gibt verschiedenen Herangehensweisen an den Aufbau eines Blogeintrags. Sie können zum Beispiel eine Liste von Problem- oder Fragestellungen sammeln oder eine Sammlung an Ideen und Themen führen. Dies stellt die Basis Ihrer zukünftigen Beiträge dar und erleichtert den Start für den Blog.


Kombiniere deinen Text mit mindestens einem passenden Foto zu Beginn des Beitrags. Gerne können zur Auflockerung des Textes in weiterer Folge auch weitere Fotos oder sogar Videos folgen.


Als Verfasser eines Blogs sprichst Du auf Augenhöhe zu Deinen Lesern und erklärst ihnen Sachverhalte. Wichtig ist es, verständlich und klar zu formulieren und unnötige Fachbegriffe oder zu viel „Denglisch“ zu vermeiden, da dadurch die Leser vertrieben werden.


Bei der perfekten Länge für einen Blog, teilen sich die Meinungen, jedoch können wir Dir eine Empfehlung geben, wie lang unsere Einträge sind. Die besten Erfahrungen haben wir mit Texten zwischen 1000 und 1500 Wörtern gemacht. Laut verschiedenster Studien liest sich der perfekte Blogeintrag innerhalb von sieben Minuten, danach sinkt das Interesse der Leser. Versuch Dich an diesen Richtwerten zu orientieren. Versuch jedoch nichts zu erzwingen und dein Thema durch Füllwörter unnötig in die Länge zu ziehen.




Fazit


Mithilfe dieser Anleitung wird es für dich ein Leichtes sein, deinen Blogeintrag zu schreiben. Befolge diese Punkte und du wirst einen schön strukturierten und informativen Blogeintrag produzieren, der Leser auf deine Webseite bringt. Hier haben wir noch eine Checkliste der Bausteine, die in deinem Blog jedenfalls vorkommen sollten:


· starke Überschrift mit Versprechen

· erster, einleitender Absatz

· Überblicks-Antwort auf die Fragestellung

· drei bis fünf Unterparagraphen mit ausführlichen Antworten

· Fazit/Ausblick/Checkliste

15 Ansichten
JIGGLE