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Die sieben wichtigsten Apps um Kunden zu erreichen

Als Unternehmer ist es wichtig, Ihre Kunden da abzuholen, wo sie sind: Im Internet. Menschen nutzen ihre Smartphones neben dem Telefonieren, E-Mailen und SMS-Schreiben vor allem für Apps. Laut Statistik besitzen 80 Prozent der Österreicher ein Smartphone und verwenden es zum Kommunizieren als auch zur Informationssuche nach Waren, wie etwa Angebotsrecherchen oder Preisvergleichen im Internet.


Die sieben wichtigsten Apps um Kunden zu erreichen

Im Schnitt hat jeder Smartphone-Nutzer rund 40 Apps, 15 davon werden regelmäßig genutzt. Es ist wichtig, mit Ihrem Unternehmen in Apps präsent zu sein, die den Kunden einen Mehrwert im Leben bieten. Wir haben die sieben Wichtigsten rausgesucht, mit denen Sie Ihre Kunden erreichen können.


Jede App hat verschiedene Merkmale und Sie müssen verschiedene Strategien anwenden um Ihre Kunden zu erreichen. Ein Foto mit Gewinnspiel auf Instagram, ein Video oder ein Tweet, finden Sie die passende Lösung für Ihr Mobile App Marketing. Am besten ist es, auf allen Kanälen vertreten zu sein, denn die Mehrheit der User kauft Produkte und Dienstleistungen heute selektiv, mal online, mal in stationären Geschäften, immer abhängig von der Situation, dem Kaufanlass und dem Produkt.



Facebook


Knapp jeder zweite Österreicher nutzt Facebook und es liegt bei den meist genutzten Webseiten hinter Google auf Platz zwei. Facebook ist das bekannteste soziale Medium und zählt nach wie vor die meisten Mitglieder, diese werden laut Statistik immer älter. Jüngere Menschen nutzen Facebook deutlich seltener und zu anderen Zwecken als etwa ihre Elterngeneration. Dies wiederum ist jene Schicht, die meist genügend Geld für Konsum hat, also potenzielle Kunden. Sie sollten sich immer vorab überlegen, welche Zielgruppe Sie haben und welche Altersschichten Sie ansprechen möchten.


Der erste Weg, um ein unbekanntes Unternehmen kennen zulernen führt aber nach wie vor auf die Facebook-Seite vom Unternehmen, um sich einen allerersten Eindruck zu verschaffen. Das sollten Sie nicht vernachlässigen, den Facebook ist nach wie vor oft noch die erste Anlaufstelle. Auch um mit Ihnen in direkten Kontakt zu treten, wenden sich viele Kunden noch über Facebook an Sie, Sie sollten also präsent sein und den Usern regelmäßig antworten.



Instagram


Die derzeit wohl beliebteste und am schnellsten wachsende Social-Media-Plattform ist Instagram. Sie ist auch gleichzeitig größter Herausforderer von Facebook, auch wenn die beiden zusammengehören. Die überwiegende Nutzerzahl besteht aus jungen Menschen, jedoch kommen auch zunehmend ältere Userschichten hinzu. Viele User bevorzugen mittlerweile Instagram, weil Facebook durch verschiedenste Probleme und Schlagzeilen zuletzt immer mehr an Vertrauen verloren hat.


Wenn Sie eine neue Marke etablieren möchten, ist Instagram die richtige Plattform für Sie: Instagram ist brand-friendly, mehr als die Hälfte der User folgen Marken, viele entdecken hier auch zum ersten Mal neue Marken. Ihrer Kreativität können Sie auf Instagram freie Hand lassen. Eine weitere Möglichkeit bietet Instagram mit der Zusammenarbeit mit Influencern, die sich hauptsächlich hier bewegen.


Wer Instagram nutzen möchte, sollte jedoch verstehen, worum es auf dieser Plattform geht: Instagram ist toll für Branding, um seinen Followern ein Gefühl für die eigene Marke zu geben und sie einzubeziehen, Look & Feel der Marke zu zeigen, durch Captions, Stories und Interaktionen eine Verbindung aufzubauen und Vertrauen herzustellen. Es ist die perfekte Plattform für Brand Awareness, Storytelling und Community Building. Jedoch ist Instagram nicht die Plattform, auf der Sie eine Sales Message nach der anderen hinausposaunen sollten und es ist auch nicht die Plattform, auf der Sie sich erwarten dürfen, viel Traffic zu bekommen.


Wichtig ist bei Instagram, sich nicht nur auf den eigenen, schönen Feed zu verlassen, auch wenn der natürlich die Basis für alles andere ist. Auch Stories sollten genutzt werden, IGTV (Instagram-TV) und Instagram Live sind tolle Optionen, um mehr Reichweite zu bekommen. Posts generieren derzeit jedoch noch immer weit mehr Reichweite als Stories. Weiters zählt auf Instagram, wie gut man es schafft, sich eine eigene Community aufzubauen: Erreicht man die „richtigen“ Follower, interagiert man genug mit ihnen, ist man regelmäßig auf der Plattform präsent?



Twitter


Twitter ist ein Kanal, der nach wie vor sehr relevant für manche Branchen, wie etwa Medien, Politik, Kultur sowie Meinungsführer und bekannte Persönlichkeiten ist. Die meisten User dort posten nicht oft und verbringen relativ wenig Zeit auf Twitter, dennoch ist es die Plattform, auf der man einfach passiv Nachrichten konsumieren und sich mit aktuellem Geschehen auf dem Laufenden halten kann.


Auf Twitter ist es wichtig, sich geschickt zu vernetzen. Folgen und interagieren Sie mit für Sie relevanten Personen und gestalten Sie Twitter-Listen, in denen Sie Ihre wichtigsten Kontakte organisieren. Es lohnt sich aber auch, Twitter-Listen von Branchenkollegen zu recherchieren und zu folgen. Twitter sollten Sie auch als Kanal für Kundenkontakte auf dem Schirm haben: Oft ist es der Kanal, auf dem sich Kunden über ein Unternehmen beschweren. Es ist dann gut, wenn Sie da sind und auf diese Beschwerden reagieren können. Die letzte größere Änderung auf Twitter betrifft die Timeline, die User selbst entweder chronologisch oder nach den Top-Tweets sortieren können. Das Längenlimit für Tweets von 140 Zeichen wurde bereits vor gut einem Jahr auf 280 Zeichen erhöht.



LinkedIn


LinkedIn zählt zu den B2B-Netzwerken, hat sich als interessante Plattform etabliert und in letzter Zeit stärker an Relevanz gewonnen. Rund 10 Mio. Nutzer verzeichnet das Netzwerk im deutschsprachigen Raum. LinkedIn ist eine wichtige Plattform für Berufliches, Employer Branding und professionelles Networking, aber es geht längst nicht mehr nur professionelle Inhalte. LinkedIn wird in dieser Hinsicht Facebook immer ähnlicher und es wird durchaus auch persönlicherer Content gepostet. Trotzdem ist es auf LinkedIn noch immer besser, informative Inhalte und Business-News zu teilen als Unterhaltendes oder Persönliches.


Auf LinkedIn können Sie eine Unternehmensseite für Ihr Unternehmen erstellen und so aktuelle Themen, Veranstaltungen aber auch Stellenangebote teilen. Auch für das eigene Personal Branding und Eigenmarketing sollte man LinkedIn nicht außer Acht lassen. LinkedIn bietet außerdem die Möglichkeit, eigene Beiträge direkt auf der integrierten Publishing-Plattform zu publizieren und sich in verschiedenen Facebook- und Branchen-Gruppen auszutauschen.



Xing


Xing ist ein soziales Netzwerk, in dem Mitglieder vorrangig ihre beruflichen Kontakte verwalten und bietet vor allem eine Plattform für Geschäftsnetzwerke im deutschsprachigen Raum, anders als bei LinkedIn im globalen Raum. Xing bietet Ihnen die Möglichkeit, Beziehungen zu Kunden und Wettbewerbern auch online aufzubauen und ein Ansprechpartner auf Augenhöhe zu sein. Weiters können Sie dadurch zu Aufträgen kommen, vor allem im Dienstleistungsbereich. Das Netzwerk kann auch als Branchenbuch verwendet werden und daher empfiehlt es sich für Sie, sich mit Ihrem Know-How zu positionieren.



Youtube


YouTube ist quasi die zweitgrößte Suchmaschine – nach Google – und so gut wie jeder von uns nutzt YouTube zumindest passiv. Es ist daher auch weniger ein sozialer Kanal, sondern eher ein Nachschlagewerk, in dem der Content bestehen bleibt und Sie diesen immer wieder abrufen können. YouTube ist ideal für Langform-Videos, Tutorials und Unterhaltung und ist damit nicht nur ein Influencer Kanal.. 2018 hat YouTube Konkurrenz von Instagram mit seinem Format IG-TV bekommen, auf dem bis zu einstündige Videos gepostet werden können. Dennoch ist YouTube mit über einer Milliarde Nutzer noch immer die Nummer eins bei Online Videos. Hier bewegen sich User aller Altersklassen und Sie haben ein breites Publikum, das Sie ansprechen können.



Pinterest


Wie Youtube ist auch Pinterest streng genommen kein Social-Media-Kanal, sondern eine visuelle Suchmaschine, auf der Content dauerhaft abrufbar ist. Pinterest wird noch immer von vielen Unternehmen als Marketing-Kanal unterschätzt, dabei ist es jener Kanal, der mit Abstand den meisten Traffic auf Ihre Website (Blog, Shop) bringen kann und das auch noch automatisiert, sofern Sie mit den richtigen Tools arbeiten. Außerdem ist Pinterest auch eine wichtige Plattform für Trends: Jedes Jahr präsentiert Pinterest die 100 Trends für das kommende Jahr.


Die meisten User nutzen die Plattform gerne für die Produktsuche oder einfach zur Inspiration. Wenn Sie also einen Blog haben oder anders laufend Content produzieren, sollten Sie sich Pinterest spätestens jetzt genauer anschauen. Ihren Instagram-Account oder YouTube-Kanal können Sie seit kurzem übrigens auch direkt mit Pinterest verknüpfen.



Fazit: Sie sollten sich genau überlegen, auf welchen Apps Sie mit Ihrem Unternehmen vertreten sein möchten, daher müssen Sie sich vorher über Ihre Zielgruppe im Klaren sein. Beispielsweise spricht Instagram eher junge Menschen an, auf LinkedIn bewegen sich Menschen, die fest im Berufsleben stehen und Pinterrest wird vermehrt von Frauen genutzt. Wenn Sie die richtigen Apps nutzen, dann werden Sie auch Ihre Reichweite erhöhen können.

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