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Was mit Ihrer Webseite nicht stimmt

Aktualisiert: 13. Nov 2019

Alles ist am richtigen Platz und Ihre Webseite ist toll geworden, aber die User bleiben aus? Vermutlich haben Sie einige Dinge nicht beachtet, die aber wesentlich sind. Es ist wichtig, die richtigen Voraussetzungen für Ihre Webseite zu schaffen. Wir zeigen Ihnen die fünf häufigsten Fehler von Webseiten und wie Sie diese einfach beheben können.


Was mit Ihrer Webseite nicht stimmt

Bei der Erstellung und laufenden Wartung einer wirklich guten Webseite sollten Sie auf fünf Dinge unbedingt achten: Sie muss kompatibel für mobile Geräte sein, braucht eine Vernetzung mit sozialen Medien, die Suchmaschinenoptimierung muss richtig gemacht werden, Aktualität spielt eine tragende Rolle und Google sollte Sie kennen.


Mobile Geräte


Der mitunter häufigste Grund, warum Sie keinen Traffic auf Ihrer Webseite haben, ist die fehlende Optimierung für mobile Geräte. Zwei Drittel der Internet-User sind auf mobilen Geräten unterwegs. Es wird gelesen, geliked und bestellt und das alles mit dem Smartphone. Wird Ihre Webseite auf mobilen Geräten nicht richtig angezeigt, kostet Sie das die meisten User und oft werden Sie es gar nicht bemerken. Da sich die digitale Welt für die meisten User auf dem Smartphone abspielt, werden Sie bald zu den Verlierern gehören, wenn Sie mit Ihrer Webseite nicht nachziehen.


Eine Desktop-Seite ist nämlich auf dem Smartphone schwer zu lesen, die Schrift ist oft viel zu klein und die User müssen viel scrollen und wischen, so werden sie die Lust verlieren, auf Ihrer Webseite zu bleiben. Deshalb müssen Sie Ihre Webseite fit für mobile Endgeräte machen und dabei immer an Ihre User denken. Je leichter die Inhalte auf dem Smartphone zu konsumieren sind, desto länger werden sie bei Ihnen bleiben und sich mit Ihrem Content befassen. Sie sollten bei der mobilen Optimierung beachten, dass die Internetverbindung unterwegs etwas langsamer sein kann, das Display von Smartphones wesentlich kleiner als ein PC-Bildschirm ist und durch die Seite per Touchscreen navigiert wird.


Achten Sie darauf, dass Sie keinen Informationsüberfluss auf dem kleinen Display Ihrer User verursachen, die Ladezeiten nicht zu lang sind, die Inhalte auch funktionieren und alles im Darstellungsbereich liegt. Die Schriftgröße darf nicht zu klein sein und Ihre Touch-Elemente dürfen nicht zu nah nebeneinander liegen, damit eine optimale Bedienung gewährleistet wird. Außerdem werden Sie auf Google schneller gefunden, wenn Ihre Webseite Mobilfreundlichkeit aufweist, da Google dieses Kriterium zu den Rankingfaktoren hinzugefügt hat.

Soziale Medien


Die Präsenz von sozialen Netzwerken auf Ihrer Webseite ist extrem wichtig, es geht darum alles miteinander zu vernetzen. Wir sprechen hier nicht von Verlinkungen, sondern von Vernetzung. Sie sollten auf Ihrer Webseite Content produzieren, den Sie auch auf sozialen Medien publizieren. Wenn Sie beispielsweise ein Foto auf Instagram hochladen, sollten Sie das auch auf Ihrer Webseite haben und umgekehrt. Oder etwa ein Video sollte auf YouTube sein und auf Ihrer Webseite. Oft dienen soziale Medien als Teaser um damit mehr User auf Ihre Webseite zu bringen.


Ein erster einfacher Schritt ist es, Buttons zu jedem Netzwerk auf der Webseite zu haben. Vergessen Sie jedoch nicht, es reicht nicht aus, den Facebook-Button zu haben, Sie müssen auch Content auf Facebook produzieren. Des Weiteren sollten Sie das Teilen Ihrer Inhalte durch die Verwendung der Social Plug-Ins vom jeweiligen Netzwerk erleichtern. Achten Sie hier jedoch darauf, dass Sie die richtigen und für Sie passenden Netzwerke auswählen, denn wenn Sie zu viele Buttons integrieren, dann könnte es Ihnen passieren, dass Sie das eher ausbremst und Ihre User überfordert. Zudem sollte es auf einer guten Webseite Ihren Nutzern möglich sein, Kommentare zu Inhalten abzugeben, bauen Sie daher eine Feedback- oder Kommentarfunktion ein und reagieren Sie auf das, was Ihre Leser Ihnen mitteilen wollen.

SEO


Keine H1 oder wissen Sie vielleicht gar nicht was damit gemeint ist? Keywords nicht definiert oder nicht auf Ihre Inhalte abgestimmt? Von Alt-Texten und Bilder-Tags hat ohnehin noch nie jemand gesprochen, oder? Das sind aber leider absolute Basics um im Internet gefunden zu werden.


Sie haben eine neue Webseite, aber wissen nicht, was diese Begriffe bedeuten? All diese Begriffe haben eine eigene Funktion und beeinflussen Ihr Suchergebnis-Ranking bei Google. Damit Ihre Webseite weit oben im Google-Ranking gelistet wird, brauchen Sie eine solide Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO.


Es kann oft längern dauern, je nach Konkurrenz und Keywords, und nimmt viel Zeit in Anspruch, die Position Ihrer Seite zu verbessern. Deshalb sollten Sie sich unbedingt mit SEO befassen. SEO ist ein eigenes Berufsbild und ein Online Marketing Kanal mit eigener Agenturleistung und kann Ihrer Webseite helfen, höhere Treffer zu landen. Vor allem für Onlineshops und wenn Sie Dienstleistungen anbieten, sollten Sie für bessere Ergebnisse einen SEO-Profi zu Rate ziehen.


Das Internet kann man sich wie eine Unmenge von Dokumenten, die über Verlinkungen miteinander verbunden sind, vorstellen. Suchmaschinen verschaffen sich einen Überblick, indem sie es mithilfe von „Crawlern“ durchforsten und eine Art Inhaltsverzeichnis, erstellen. Da der Index bei jeder Suchanfrage neu sortiert wird, kommt das Google-Ranking zustande. Oberste Priorität hat dabei die Nutzerzufriedenheit. Deshalb verwendet Google einen dynamischen Algorithmus, der die Suchergebnisse nach Relevanz und Beliebtheit sortiert. Die Suchmaschine überprüft, wie relevant eine Webseite für einen bestimmten Suchbegriff ist und wie beliebt sie im Vergleich zu anderen Webseiten ist.


SEO kann Ihnen helfen, dass Ihre Webseite das relevanteste Ergebnis und die vertrauenswürdigste Quelle unter den Suchergebnissen ist. Die Sichtbarkeit Ihrer Webseite wird somit bei der organischen (nicht bezahlten) Google-Suche optimiert.

Up to date sein


Ihre Webseite muss aktuell sein, immer. Egal ob inhaltlich oder technisch, sie muss auf jeden Fall auf dem neuesten Stand sein, sonst verlieren Sie Nutzer. Sie sollten regelmäßig neuen Content produzieren und darauf achten, dass Sie am aktuellsten Stand sind.


Ihr Webdesign mag schön sein, ist es jedoch veraltet, wird es möglicherweise auf Endgeräten nicht angezeigt. Zum Beispiel werden JavaScript Seiten, wie etwa Wordpress, von IOS nicht mehr unterstützt. Hier ist es essentiell, sich rechtzeitig um einen Relaunch zu kümmern. In der Regel wäre es gut, alle zwei Jahre Ihre Webseite zumindest einem Facelift zu unterziehen, da sich während dieser Zeit sehr viel im Bereich Webdesign tut.


Auch technisch sollten Sie immer auf dem neuesten Stand sein, denn User sind heutzutage gewisse Standards gewohnt und wollen auf diese nicht mehr verzichten. Veraltete Technik wirkt sich auf die Sicherheit Ihrer Webseite aus, denn mit veralteten Plug-Ins sind Sie anfällig für Hacks. Außerdem wird eine gehackte Webseite bei Google nicht mehr gerankt, es könnte Ihren Ruf schädigen und Sie verlieren potentielle Kunden. Kümmern Sie sich um die Ladezeit Ihrer Webseite, denn wenn eine Seite zu lange lädt, klicken die User genervt zurück und probieren eine andere Seite. Mit einer kurzen Ladezeit sorgen Sie für ein besseres Google-Ranking und Ihre User fühlen sich wohl auf Ihrer Seite. Es lohnt sich in jedem Fall, wenn Sie in die technische Ausstattung Ihrer Webseite investieren und dafür sorgen, dass sie schneller wird, ansonsten bringt der beste Inhalt nichts.

Google kennt Sie nicht


Sie haben alle oben genannten Punkte berücksichtigt und dennoch kommen kaum User auf Ihre Seite? Laut Studie nutzen 98% der Österreicher Google als Suchmaschine, das muss also bedeuten: Google kennt Sie nicht. Was Sie brauchen, ist ein Google Business Konto. Mit diesem Konto können Sie Infos über Ihr Unternehmen, wie etwa Ihre Öffnungszeiten, Telefonnummer oder Wegbeschreibung erstellen, die dann bei der Google-Suche und in Google-Maps aufscheinen. Sie können diese Informationen auch jederzeit ändern, etwa Ihre Öffnungszeiten, wenn Sie im Urlaub sind. Außerdem werden Sie von Nutzern leichter gefunden, da alle Ihre Daten und Konten miteinander verknüpft sind. Sie können Bilder hochladen, Kunden können Ihnen Feedback geben und Sie weiterempfehlen und Sie können mit ihnen den Kontakt halten und auf Anfragen aber auch Beschwerden reagieren.


Mit einem Google My Business Konto können Sie selbst bestimmen, was User bei der Google Suche von Ihnen sehen. Änderst Sie eine Info, wird sie automatisch in Google-Maps aktualisiert. Zudem sehen Sie, wie viele Klicks und Aufrufe Ihre Webseite generiert, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten Sie die meisten Besucher haben. Zur besseren Verwaltung hat Google auch eine App, mit der Sie ganz einfach all diese Dinge verwalten und aktualisieren können.

Fazit: Eine gute Webseite sollte fit für mobile Endgeräte, mit sozialen Netzwerken vernetzt sowie up to date sein. Des Weiteren sollten Sie sich um die Suchmaschinenoptimierung und Ihr Google Business Konto kümmern.

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